Kommission schlägt vor, aus dem Globalisierungsfonds fast 1,8 Millionen Euro zur Unterstützung der ehemaligen Beschäftigten von Volvo Trucks in Schweden zur Verfügung zu stellen

16. Februar 2016
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Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, Schweden fast 1,8 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zur Verfügung zu stellen, um mehr als 500 ehemalige Beschäftigte von Volvo Trucks in Schweden dabei zu unterstützen, neue Arbeitsplätze zu finden.

Schweden hat nach der Entlassung von 647 Beschäftigten von Volvo Trucks EMEA und bei vier Zulieferern, die direkt von den Entlassungen bei Volvo Trucks betroffen waren, Unterstützung aus dem EGF beantragt. Diese Arbeitsplatzverluste waren die Folge erheblicher Beeinträchtigungen im Nutzfahrzeughandel in den vergangenen Jahren.

Marianne Thyssen, Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität erklärte: „Solche Entlassungen stellen wesentliche Erschütterungen für die regionale Wirtschaft dar, insbesondere in dünn besiedelten Regionen wie Västerbotten. Die Solidarität der EU dient der Unterstützung der entlassenen Beschäftigten, ihre Qualifikationen zu verbessern und sich auf neue Möglichkeiten vorzubereiten. Es ist für uns wichtig, sie auf diese Weise zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, neue Beschäftigungsmöglichkeiten in diesem oder einem anderen Bereich zu finden. Dieser Vorschlag für die Bereitstellung von fast 1,8 Millionen Euro aus dem Europäischen Globalisierungsfonds würde helfen, ihren Übergang zu neuen Arbeitsplätzen zu erleichtern.“

Die durch den EGF mitfinanzierten Maßnahmen wären eine Hilfe für die am stärksten benachteiligten Beschäftigten in ihren Bemühungen, neue Arbeitsplätze zu finden. Für sie wird Folgendes angeboten:

Die geschätzten Gesamtkosten für dieses Maßnahmenpaket belaufen sich auf fast 3 Millionen Euro, von denen der EGF etwas weniger als 1,8 Millionen Euro (60 %) bereitstellen würde.

Der Vorschlag wird nun dem Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

  • Sozialministerium

    Abteilung VI/A/3 Internationale Arbeitsmarktpolitik und Grundsatzfragen

    MMag.a Valerie Bösch

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