Kommission schlägt Bereitstellung von 1 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds zur Unterstützung der Glasindustrie in Belgien vor

20. Januar 2016
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Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, Belgien 1 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zur Verfügung zu stellen. 412 ehemalige Arbeitskräfte der Glasindustrie sollen so bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützt werden; außerdem sollen 100 junge Menschen, die weder eine Arbeit haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren (NEETs), in die geplanten Maßnahmen einbezogen werden.

Belgien stellte einen Antrag auf Unterstützung aus dem EGF nach der Entlassung von 412 Arbeitskräften in der Glasindustrie in den belgischen Regionen Hainaut (Hennegau) und Namur. Diese Arbeitsplatzverluste waren darauf zurückzuführen, dass der Handel mit Glasprodukten in der Union in den letzten Jahren deutlich einbrach.

Die durch den EGF kofinanzierten Maßnahmen würden den 412 Arbeitskräften und 100 NEETs, die jünger als 25 Jahre sind, bei der Suche nach einem Arbeitsplatz helfen. Das Angebot umfasst folgende Maßnahmen:

Die Kosten für das Maßnahmenpaket werden mit insgesamt 1,8 Mio. EUR veranschlagt, wovon der EGF 1 Mio. EUR (60 %) bereitstellen würde.

Der Vorschlag muss nun noch vom Europäischen Parlament und vom EU-Ministerrat genehmigt werden.

  • Sozialministerium

    Abteilung VI/A/3 Internationale Arbeitsmarktpolitik und Grundsatzfragen

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