Kommission bietet 856.800 Euro aus dem Globalisierungsfonds zur Unterstützung ehemaliger Mitarbeiter der Autoindustrie in Spanien

8. November 2016
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Die Europäische Kommission kündigte an, Spanien mit 856.800 € aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zur Verfügung zu stellen, um 250 ehemaligen Mitarbeitern der Autoindustrie in der autonomen Region Valencia (Spanien) dabei zu helfen, eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Spanien beantragte die Unterstützung durch den EGF, nachdem durch die Schließung von 29 Betrieben der Automobilbranche in der autonomen Region Valencia 250 Arbeitnehmer arbeitslos wurden. Die betriebsbedingten Entlassungen waren die Folge eines enormen Verlusts an Marktanteil der europäischen Automobilbranche im letzten Jahrzehnt.

Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, sagte: „Die autonome Region Valencia hat die Hilfsangebote des Europäischen Globalisierungsfonds bisher gut genutzt. Ich bin zuversichtlich, dass diese neuen Maßnahmen für die Automobilbranche, die von den europaweiten Auswirkungen der Globalisierung getroffen wurde, den aus betrieblichen Gründen entlassenen Mitarbeitern bei der Suche einer neuen Arbeitsstelle helfen werden.“ 

Die vom EGF mitfinanzierten Maßnahmen sollen den Arbeitnehmern bei der Suche eines neuen Arbeitsplatzes helfen und bieten dazu

Ebenso stehen Gelder und Initiativen wie Prämien für die Einstellung neuer Mitarbeiter, Pendlerpauschalen und Betreuungsangebote sowie die Übernahme der Kosten eines Wohnortswechsels zur Verfügung.

 

Artikel der Europäischen Kommission

  • Sozialministerium

    Abteilung VI/A/3 Internationale Arbeitsmarktpolitik und Grundsatzfragen

    MMag.a Valerie Bösch

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