EU-Kommission will ehemalige Beschäftigte von PSA Peugeot Citroën in Frankreich mit 11,9 Mio. EUR aus dem EGF unterstützen

ship     Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, Frankreich 11,9 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren. Damit soll die Jobsuche von 2089 Arbeitskräften unterstützt werden, die Ende 2009 und im Laufe des Jahres 2010 in Frankreich bei PSA Peugeot Citroën gekündigt worden sind.

 

Der Vorschlag wird jetzt dem Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

Dieser EGF-Antrag steht nicht in Verbindung mit den jüngsten Entwicklungen im Werk in Aulnay, sondern wurde von Frankreich im Rahmen einer früheren Kündigungswelle beim Konzern PSA im Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise eingereicht.

Frankreich beantragte Unterstützung aus dem EGF, da bei PSA Peugeot Citroën infolge eines abrupten Rückgangs der Nachfrage nach neuen Kfz in der EU 2089 Personen gekündigt wurden.

Das personalisierte Paket an aus dem EGF kofinanzierten Maßnahmen soll den Arbeitskräften zugute kommen – so werden Beratungsdienste und verschiedene Schulungen angeboten, unter anderem Schulungen zur Unternehmensgründung, aber auch Beihilfen im Rahmen des sogenannten Umschulungsurlaubs (congé de reclassement) und Unterstützung bei der Unternehmensgründung. Alle 2089 gekündigten Arbeitskräfte sollen eine Unterstützung aus dem EGF erhalten.

Die Kosten für das Paket werden mit insgesamt etwa 18,4 Mio. EUR veranschlagt; davon sollen aus dem EGF 11,9 Mio. EUR beigesteuert werden.

Quelle: Europäische Kommission

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