Kommission will 1,5 Mio. EUR für ehemalige Beschäftigte der niederländischen Aluminiumindustrie bereitstellen
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Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, einen Finanzbeitrag in Höhe von 1,5 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren, um 616 Arbeitskräften, die bei Zalco Aluminium Zeeland Company NV und bei zwei seiner Zulieferer gekündigt wurden, bei der beruflichen Wiedereingliederung zu helfen. |
Der Vorschlag wird jetzt dem Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.
László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, erklärte: „Die vorgeschlagene Unterstützung aus dem EGF kann den ehemaligen Beschäftigten von Zalco Aluminium den Erwerb neuer Kompetenzen ermöglichen und damit ihren Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Kündigungen wie diese stellen eine schwere Belastung für die regionalen Wirtschaften dar. Daher ist es wichtig, dass sich die EU in diesen schwierigen Zeiten solidarisch zeigt und Unterstützung anbietet.“
Die Niederlande haben aufgrund von 616 Kündigungen bei Zalco Aluminium Zeeland Company NV und bei zwei seiner Zulieferer im Anschluss an den Konkurs von Zalco Ende 2011 einen Finanzbeitrag aus dem EGF beantragt. Das personalisierte Paket von Maßnahmen, die durch den EGF kofinanziert werden sollen, umfasst Berufsberatung, Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen, Outplacement sowie Förderung unternehmerischer Initiative. Außerdem werden Anreize für ältere Arbeitskräfte geboten, damit sie auf dem Arbeitsmarkt verbleiben. Die Unterstützung aus dem EGF richtet sich an alle 616 gekündigten Arbeitskräfte.
Die Kosten für das Paket werden mit insgesamt etwa 2,3 Mio. EUR veranschlagt, wovon der EGF 1,5 Mio. EUR bereitstellt.
Quelle: Europäische Kommission



