Vorschlag der Kommission: Spanische Schuhindustrie soll 1,6 Mio. EUR erhalten

Schuhe     Laut Vorschlag der Kommission sollen gekündigte Arbeitskräfte der spanischen Schuhindustrie 1,6 Mio. EUR aus dem EU-Globalisierungsfonds erhalten.

 

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, Spanien einen Finanzbeitrag in Höhe von 1,6 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren, damit 350 gekündigte Arbeitskräfte der Schuhindustrie der Region Valencia Hilfe bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz erhalten.
Der Vorschlag wird dem Europäischen Parlament und dem EU Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

Der Antrag Spaniens betrifft 876 Personen, die in 143 kleinen und mittleren Unternehmen der Schuhindustrie in der Region Comunidad Valenciana gekündigt wurden. Die Kündigungen waren die Folge eines gestiegenen Wettbewerbsdrucks durch Schuhimporte aus Nicht-EU-Ländern, der durch die jüngste Wirtschaftskrise noch weiter verschärft wurde. China und Indien beherrschen in zunehmendem Maße den Welthandel mit Schuhen, und Länder wie Vietnam und Indonesien steigern ihren Anteil an der weltweiten Produktion weiter.
Mit dem vorgesehenen EGF-Beitrag sollen 350 gekündigte Arbeitskräfte unterstützt werden, für die es am schwersten ist, wieder Arbeit zu finden. Finanziert werden soll ein Maßnahmenpaket für die betroffenen Personen, das Folgendes umfasst: Einzelberatung, Beurteilung vorhandener Kompetenzen, Outplacement, Coaching, allgemeine Aus- und Weiterbildung, individuell zugeschnittene Berufsbildungsmaßnahmen, Förderung unternehmerischer Initiative und Hilfe bei Unternehmensgründungen, Beihilfen für die Arbeitsuche sowie Beiträge zu Fahrtkosten.
Die Kosten für das Paket werden mit insgesamt 2,5 Mio. EUR veranschlagt, wovon der EGF 1,6 Mio. EUR bereitstellt.

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